Welche Kosten entstehen beim Angeln?

Bei fast allen Hobbys, die man als Ausgleich zu seinem Alltag betreibt, entstehen Kosten. Bei dem einen Hobby entstehen mehr Kosten als bei dem anderen Hobby. Trotz dessen sollte man unbedingt ein Hobby neben seinem Alltag betreiben, um ein Ausgleich zu schaffen und um somit wieder Kraft für die neuen Aufgaben in Job und im Alltag zu gewinnen. Wie schon eben erwähnt, ist das eine Hobby teurer als das Andere. So gehört beispielsweise das Hobby Fußball zu den eher günstigeren Freizeitmöglichkeiten. Hier wird häufig nur ein Mitgliedsbeitrag im Verein sowie die Ausrüstung zum Spielen benötigt.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch teure Hobbys. Dazu zählen allen voran Hobbys wie das Pflegen von Oldtimern, Modellbau sowie sportliche Aktivtäten wie Golf oder Tauchen. Auch das Angeln gehört eher zu den geldintensiveren Hobbies, wobei diesbezüglich auch die diversen Formen des Angelns berücksichtigt werden müssen. Im Folgenden wird aufgeführt, welche Kosten konkret für die Ausrüstung sowie das Durchführen eines Trips entstehen. Zudem wird darauf Bezug genommen, ob die günstige Ausrüstung wirklich eher zu den schlechteren gehört oder ob man dabei Geld sparen kann.

Kosten für eine Angelausrüstung

Die Kosten für das aktive Angeln lassen sich nie genau beziffern. Letztendlich gibt es jedoch diverse Kostenpositionen, die es zu berücksichtigen gilt. Die Angelausrüstung ist dabei nicht die einzige Kostenposition. Neben der Angelausrüstung entstehen noch Kosten für den Angelschein, die Erlaubnis für das Angeln an den entsprechenden Orten sowie beispielsweise für die Bootsmiete, um an die entsprechenden Orte zu gelangen.

Bei der Angelausrüstung entstehen Kosten zwischen 300 und 600 EUR. Für 300 EUR erhält man eine grundlegende Ausrüstung mit allen wichtigen Utensilien. Dazu zählen selbstverständlich eine Rute, die Schnur sowie ein Kescher und Köder. Wer darüber hinaus noch weitere Kleidungsstücke zum Angeln benötigt, muss tiefer in die Tasche greifen. Hier beginnt dann die Preisspanne bei ungefähr 500 EUR. In diesem Fall sind jedoch auch schon eine Hose sowie die Gummistiefel, die für das Angeln unerlässlich sind, inkludiert. Wer sich den einen oder anderen Euro für seine Angelausrüstung dazu verdienen möchte, könnte es vielleicht mit dem Wetten probieren. Genauere Informationen sind hier erhältlich.

Weitere Kostenpositionen

Wie schon angesprochen, gibt es neben der Angelausrüstung noch weitere Kostenpositionen beim Angeln. Dazu zählen der Vorbereitungskurs für den Angelschein sowie die dazugehörige Prüfung. Im Beispiel von Bayern kommen in diesem Fall Kosten in Höhe von 250 EUR auf den entsprechenden Neuangler zu. Des Weiteren entstehen Kosten in Höhe von 100 bis 400 EUR für Jahreskarten für die unterschiedlichen Gewässer. Wer hingegen in einem festen Verein angeln möchte, muss zudem eine einmalige Aufnahmegebühr sowie ein jährlichen Mitgliedsbeitrag bezahlen.

Wenn man nun also alle Kostenpositionen fein säuberlich aufaddiert, kommen schon Kosten im Bereich einer vierstelligen Zahl heraus. Letztendlich muss immer zwischen den jährlichen Kosten sowie den einmaligen Kosten differenziert werden. Die Ausrüstung zählt zu den einmaligen Kosten, die nur nochmal gekauft werden müssen, wenn ein Defekt vorliegt. Eine weitere einmalige Kostenposition ist der Angelführerschein, der für Lebzeiten gilt.

Die anderen Kostenpositionen sind allesamt jährliche Kosten, d.h. diese müssen jährlich bezahlt werden. Dazu zählt die Jahreskarte für die Gewässer sowie die Mitgliedsgebühr in den Vereinen.

Letztendlich muss jeder für sich selber entscheiden, ob Angeln die richtige Sportart für sich selbst und für seinen Geldbeutel ist. Wer viel angeln möchte, muss auf eine Jahreskarte für das entsprechende Gewässer zurückgreifen. Wer hingegen nur hin oder wieder mal Angeln möchte, sollte auch auf die Tageskarten achten. Diese sind häufig wesentlich günstiger, ermöglichen jedoch das Angeln auch nur an dem entsprechenden Tag.

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