Vorbereitung auf den Angelurlaub – das muss in den Koffer

Du möchtest nach Norwegen in den Angelurlaub, um den sprichwörtlichen großen Fang zu machen? Dann musst du dich gut vorbereiten und insbesondere den Inhalt deines Koffers abwägen – das gilt vor allem bei Flugreisen, denn hier ist jedes Gepäckstück je nach Fluggesellschaft auf ein bestimmtes Gewicht begrenzt. Wichtig ist, dass du nicht nur Angelzubehör einpackst, sondern auch an dich selbst denkst.

Angelschein, Versicherung, Krankenkarte und weitere Besorgungen

Dein staatlicher Fischereischein ist deine Lizenz zum Binnenfischen. Diesen darfst du nicht vergessen, wenn du auf Lachs und Meerforelle angeln möchtest – wichtig ist eine aktuelle Gültigkeit. Beantrage notfalls die Verlängerung beim örtlichen Bürgerservice. Nutzt du noch den alten Schein, also den zum Aufklappen und nicht nur das einzelne Blatt, wird dieser sogar neu ausgestellt. Ziehst du die Fischerei in den Fjorden und am Meer vor, benötigst du den Schein nicht. Wirfst du deine Rute im Süßwasser aus, benötigst du den norwegischen “Fiskeravgift“. Weiterhin ist eine Reiserücktrittsversicherung sinnvoll, wenn auch kein Muss. Solltest du die Reise abbrechen müssen, erstattet dir die Versicherung anfallende Kosten. Die Leistungen variieren je nach Anbieter und Vertragsdetails, aber auch je nach Anzahl der Personen, die nach Norwegen reisen. Vergleiche rechtzeitig verschiedene Versicherungen und deren Leistungen; das erspart dir Geld und böse Überraschungen.

Um Zeit zu sparen und sich nicht durch jedes Angebot der verschiedenen Versicherungen durcharbeiten zu müssen, ist es ratsam, Vergleichsportale zu nutzen. Online bei vit24 können Interessierte sich informieren und unterschiedliche Versicherungen vergleichen und so das optimale Angebot für sich zu finden. Im Anschluss kann man diese ganz bequem über den Sicherheitsserver abschließen. Auf jeden Fall sollte nicht auf eine Reiserücktrittsversicherung verzichtet werden, vor allem dann nicht, wenn die Reise teuer war. Es kann schließlich immer passieren, dass man unerwartet krank wird oder aus anderen Gründen eine Reise nicht antreten kann. Es wäre doch sehr ärgerlich nicht nur auf die Reise verzichten zu müssen, sondern auch noch auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Ganz wichtig außerdem: Deine Krankenversicherungskarte. Erkundige dich bei deiner Krankenversicherung, ob der Schutz auch für die Reise in Länder gilt, die nicht der EU angehören. Trifft dies nicht zu, empfiehlt sich eine Reisekrankenversicherung, welche jede Krankenkasse anbietet. Verreist du nur über kurze Zeit, musst du abwägen, ob sich der Abschluss einer separaten Versicherung lohnt.

Sind diese Dinge geklärt, dann könnt ihr euch an die Angelklamotten machen, denn wer friert oder nass wird, dem vergeht das Angeln. Mit wechselndem Wetter muss man in Norwegen immer wieder rechnen. Waser- und winddicht, aber auch atmungsaktiv sollten die Sachen sein.

Die richtige Kleidung und Ausrüstung für Angler in Norwegen

Kleide dich von Kopf bis Fuß ein. Für kältere Tage benötigst du eine warme Mütze und mindestens einen dicken Pullover, eher zwei, denn es macht Sinn, sich nach dem Zwiebelprinzip an- und notfalls wieder auszuziehen. Denn auch Wasser von innen ist nicht so angenehm.

Packe in deinen Koffer außerdem warme Hosen ein, um sie unter der Latzhose zu tragen. Diese sollen bequem sitzen, daher muss es keine Jeans sein. Für den langen Aufenthalt am Wasser brauchst du außerdem Thermosocken. Gummistiefel sorgen für trockene Füße und sind robust. Online und im örtlichen Geschäft bekommst du gefütterte Overalls, die du über deiner normalen Kleidung trägst. Notfalls kaufst du einen Regenschutz zum Überziehen.

Bei der Angelausrüstung scheiden sich oft die Geister. Doch wer fliegen möchte, der wird sicherlich bedeutend weniger einpacken als jene Angler, die sich mit dem PKW nach Norwegen aufmachen. Meine persönliche Empfehlung: Nehmt eine Bootsrute mit 20-30lbs und eine leichtere Pilkrute mit. Dazu je eine Multi- und Stationärrolle. Dazu ein paar Gummifische und Pilker sowie die nötigen Kleinteile und es kann losgehen. Weniger ist eben manchmal mehr! Wer mehr wissen möchte, der sollte sich mal meine Norwegen-Checkliste anschauen…