Angeln am Meer und auf dem Meer

Deutschland verfügt über viele Binnengewässer. Bekannt sind vor allem Rhein, Elbe und Oder, aber auch an Seen, wie der Müritz und dem Bodensee wird fleißig geangelt. Mehrere zehntausend Gewässer sind in Deutschland für die Befischung freigegeben. Viele davon auch Vereinsgewässer und künstlich angelegte Seen und Teiche, in denen Karpfen und Forellen geangelt werden können. Das ist natürlich eine feine Sache, doch die ganz großen Fische gibt es eben am Meer und auf dem Meer. Das Meeresfischen ist für Angler daher ein ganz besonderes Erlebnis, auch wenn kein großer Fisch am Haken landet.

Angeln und Videos

Viele Fischer und Angler entscheiden sich dazu, Blogs zu betreiben. Dort können die Erfahrungen geteilt werden und auch Erlebnisse. Besonders empfehlenswert ist es, die Angelsessions auf dem Meer mit der Kamera zu begleiten. Für die eigenen Archive und für andere Angler, die das Netz durchstöbern. Auch Bilder von den Fängen sind üblich. Mit dem Photo Editor für Mac können Angler die Bilder dann noch nachbearbeiten. Auf hoher See und nach einem dicken Fang hat man meistens anderes im Sinn als hochwertige Bilder zu schießen. Ein wenig nachzuhelfen kann in solchen Fällen also sicherlich nicht schaden, solange der Fisch seine Größe beibehält.

Warum besonders Norwegen sich empfiehlt

Wenn man Angler fragt, wo es sich besonders gut auf dem Meer angelt, dann wird die Antwort meist „Norwegen“ lauten. Ein Zufall ist das natürlich nicht. Denn Norwegen ist durchaus ein Anglerparadies und das in vielerlei Hinsicht. Schon auf dem Land hat das skandinavische Land einiges zu bieten. Denn mit knapp 160.000 Seen ist Norwegen reich an Binnengewässern, die sich auch zum Angeln gut eignen. Doch zum Angeln am See kommen nur wenige Besucher nach Norwegen. Viel Interessanter sind die Fjorde und natürlich das Meer um Norwegen.

Angelrute, Angelrolle, Köder

Quelle: https://pixabay.com

Das Europäische Nordmeer schließt Norwegen fast ganz ein, sodass Angler hier von verschiedenen Orten aufs Meer fahren können. Dieses Meer ist ganz besonders, denn der Golfstrom hat Ausläufer bis in diese Breiten. Es treffen also warme und kalte Ströme aufeinander. Das Wasser ist hier immer in Bewegung, enthält also meist viel Sauerstoff und ist reich an Nährstoffen, die durch die Strömungen ins Meer gelangen. Wo viele Nährstoffe zu finden sind, da halten sich auch Fische auf. Die Fischerei ist in Norwegen also nicht umsonst ein ganz großes Geschäft. Die Fangmengen sind hoch, was viele Angler natürlich freut. Regulierungen müssen aber auch die Angler einhalten.

Wo man am besten unterkommt

Norwegen ist bekannt für seine Ferienhäuser in traditionellem Stil. Dort kommen auch viele Touristen und eben Angler unter. An den Fjorden sind diese Häuser natürlich am besten gelegen, denn so kommt man auch am schnellsten zum geliehenen Boot. Die Ferienhäuser sind nicht unbedingt teuer, dafür aber meist ziemlich abgelegen. Für Proviant muss also gut gesorgt sein. Mit guten Fängen hat man aber am Abend meist genug zu essen. Wer Glück hat, findet in erträglicher Nähe noch einen kleinen Laden für Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs. Ein bisschen Abenteuer soll es aber schon sein.

Fangmengen beachten

Fischereitouristen müssen seit 2018 neue Regulierungen beachten. So dürfen 20 Kilogramm Fisch mitgenommen werden, sofern der Urlaub in einem registrierten Fischereibetrieb mindestens sieben Tage beträgt. Immerhin noch 10 Kilogramm dürfen aus Norwegen ausgeführt werden, wenn der siebentägige Urlaub nicht in einem registrierten Betrieb stattgefunden hat. Trophäenfische dürfen nach der neuen Zollregulierung gar nicht mehr mitgenommen werden. Die neuen Regeln betreffen allerdings nur Salzwasserfische. Süßwasserfische, wie Lachse, Forellen und Saiblinge dürfen weiterhin ohne Beschränkungen ausgeführt werden.

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