Fischkrankheiten

Fischkrankheiten beim Angeln in Norwegen – die wichtigsten für Norwegenangler

Nematoden

Wurmbefall kommt leider auch bei Meeresfischen vor. Egal ob diese nun selber oder von Berufsfischer gefangen wurden. Diese Würmer finden sich mal mehr, mal weniger in Fischen. Die Menge und Häufigkeit von Wurmbefall ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Leider ist der Angler dagegen machtlos. Das beste Mittel ist, die gefangenen Fische sorgfältig zu untersuchen. Spezielle Lampen (Wurminspektor) helfen diese Parasiten aufzuspüren.

Meistens werden die Bauchlappen und Filetstücke befallen. Der häufigste Vertreter der Nematoden ist der Heringswurm (lat. Anisakis genera). Gelangen diese lebend in den menschlichen Darm, können geschwürähnliche Prozesse (Anisakiasis) hervorgerufen werden.

Aber keine Angst, sollte euch trotz Durchleuchten der Fische und sorgfälltigem Ausnehmen (nicht zaudern und die Bauchlappen wegschneiden!) der ein oder andere Wurm entgangen sein, dann wird er durch Tiefgefrieren (- 20°C innerhalb von 12 Stunden) oder durch Kochen, Garen, Dünsten und Braten (bei mindestens 70°C) abgetötet. Nichts desto trotz, ein Wurm im Filet zum Sonntagsessen, womöglich mit Gästen…über deren Folgen wollen wir nicht näher eingehen.

Bandwürmer

Befallen meist den Darm der Fische. Sie können aber auch andere Stellen wie etwa die Leibeshöhle befallen.

Bauchwassersucht

Starke Flüssigkeitsansammlungen im Bauch lassen diesen aufquellen. Durch Extreme Bauchwassersucht entstehen “Glotzaugen”. Daneben gibt es weitere Fischkrankheiten wie etwa Pilzbefall.

Am meisten wird aber bei Meeresfischen der Wurmbefall – wie oben beschrieben – anzutreffen sein. Es gibt sicher viele Fischkrankheiten mehr. Wer dazu mehr wissen möchte, dem sei angeraten, sich spezielle Lektüre dazu zu besorgen.