Angeln in anderen Ländern: Heute heißt es Angeln in Italien

Angelurlaub in Italien: süß und salzig

Nach wie vor ist Italien bei deutschen Urlaubern eines der beliebtesten Reiseländer überhaupt. Wen wundert es auch, denn das Land südlich der Alpen ist, wenn man nicht gerade aus Norddeutschland kommt, gut mit dem Auto zu erreichen. Die kurzen Wege machen es möglich, dass man auch mal einen Urlaub über das verlängerte Wochenende einplanen kann.

Doch auch wem die Strecke per PKW-Anreise zu weit ist, kann sich freuen. Denn von fast jedem größeren deutschen Flughafen aus verkehren zahlreiche Maschinen in Richtung “Dolche Vita”, um sich dann dort einen Mietwagen in Italien zu buchen. Anbieter wie Ofran bieten hier eine große und preiswerte Palette an möglichen fahrbaren Untersätzen an.

Angeln im Süßwasser

Die Angelmöglichkeiten für Süßwasserangler halten sich zwar in Grenzen, doch so mancher Spot wie der Gardasee oder der Ebro sind Garant dafür, dass wir mit regelmäßigen Schlagzeilen in Angelmagazinen und teils kapitalen Fängen (insbesonders was das Angeln auf Wels anbelangt) versorgt werden.

Der Gardasee ist ein wunderbares Angelrevier für die Fischerei auf Hecht und Barsch – hier seien im Speziellen die Abendstunden als aussichtsreiche Fangzeiten genannt. Allerdings müsst ihr bei den Angelplätzen am Gardasee etwas Ausschau halten, da die steilen Felswände ein Angeln schwierig machen. Daher schaut, dass ihr ans Südufer kommt, wo der Zugang zum Gewässer einfacher ist.

Doch was wäre Italien ohne den Po. Hier meine ich nicht euer Hinterteil, sondern eines der besten Gewässer für das Welsangeln in Europa. Auch die Seitenarme dieses legendären Gewässers seien als Hot-Spots für diesen riesigen Räuber genannt. Auch schöne Zander und Karpfen werden hier in durchaus kapitalen Größen gefangen.

Angeln im Salzwasser (Meer)

Vom Süßwasser zum Salzwasser! Über 7.000 Kilometer Küstenlinie laden dazu ein, beangelt zu werden. Bei den Italienern ist das Molenangeln besonders beliebt. Ob nun von den teils felisigen Küstenvorsprüngen oder aber ganz einfach vom Hafenbecken aus – es findet sich immer irgendein Plätzchen zum Angeln.

Besonders lecker und erwähnenswert ist die Meerbrasse, die neben Meeräschen, Meerbarben und Sardinen zu den beliebtesten Sportanglerfischen in Italien zählen. So eine leckere Meerbrasse auf dem Grill…man könnte glatt Hunger bekommen! Wer das nötige Kleingeld in der Urlaubskasse hat, dem empfehle ich auf jeden Fall eine Ausfahrt mit einem Angelboot – idealerweise mit einem Guide. Wenn man nur einen Tag auf dem Meer hat, dann bietet es sich an, nicht erst lange nach den Spots zu suchen, sondern mit dem erfahrenen Guide die Angelziele direkt anzufahren.

Angel- und Erlaubnisscheine sind erforderlich

Ohne Schein, kein Angeln! Bitte fragt im örtlichen Fremdenverkehrsbüro, welche Scheine für eure Gewässer (ob nun Süß- oder Salzwasser) erforderlich sind. Unter Vorlage des Fischereischeins könnt ihr dann meist in vielen Angelläden, Tabakläden, Hotels oder an Tankstellen Erlaubnisscheine kaufen. 

Und auch die bessere Hälfte soll ja nicht zu kurz kommen! Wenn ihr angelt, dann “darf” sie sich an den wunderschönen Stränden sonnen.